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Öffnungen

Schritt 5 setzt Fenster, Türen und weitere Öffnungen ins Gebäude. Wähle das Geschoss oder den Dach-Tab und dann die Art. Fenster konfigurierst du im Fenstereditor, bestätigst mit Übernehmen und platzierst sie anschließend per Klick an einer Wand. Bereits gesetzte Elemente lassen sich einzeln bearbeiten.

In der Bauteilliste kannst du bei Öffnungen im Anbau Breite und Höhe direkt anklicken und ändern. Bei Eck- und Inneneckfenstern lassen sich beide Schenkellängen und die Höhe dort bearbeiten. Die vorhandenen Maß- und Dachhöhenprüfungen gelten weiterhin.

Für eine neue Fensterreihe wählst du im Fenstereditor mehrere und die Anzahl. Nach Übernehmen klickst du im Parameterpanel auf Fassade wählen und dann auf eine Außenwand. Erst der Wandklick verteilt die Fenster.

Fassadeneditor im Grundriss, Dachabschluss im Dach-Panel sowie Fensterdetails in Extras und Fensterläden an den Öffnungen sind unter Fassaden und Fensterdetails beschrieben.

Grundriss und Bemaßung

Die Geschossansicht wird aus dem tatsächlichen Gebäudemodell als horizontaler Schnitt auf halber Raumhöhe erzeugt. Im Dachgeschoss liegt der Schnitt auf halber innerer Firsthöhe. Schnittflächen sind deckend gefärbt. Die direkt darunterliegende Ebene erscheint blasser. Die Geschoss- und Dach-Tabs wählen die jeweilige Ebene.

Bei dafür geeigneten Tonnendach-Geschossen entsteht der Grundriss direkt aus dem Schnitt von Wänden und Öffnungen. Für die Dachansicht und weitere Bauformen wird die native Vorschau verwendet; falls sie noch nicht vorliegt, wird sie berechnet. Die zulässige Öffnungshöhe berücksichtigt weiterhin die Dachunterseite.

In der Grundrisszeichnung werden Rahmenfensterbänke und Steinfensterbänke nicht dargestellt. Das gilt auch für die native Zeichenfassung. Die gewählte Konstruktion, Fensterläden, Scheiben, 3D-Vorschau und Druckexport bleiben davon unberührt.

Maße werden in Metern mit zwei Nachkommastellen angezeigt. Wähle ein Fenster im Plan, um seine Abstände zu Nachbaröffnungen und Wandecken zu sehen. Über die jeweilige Maßzahl lässt sich der Abstand bearbeiten; die vorhandenen Abstands- und Kollisionsregeln gelten dabei weiter. Rechts unter Parameter stehen Breite, Höhe und Brüstung. Ein Klick auf die dortige Fenstervorschau öffnet den Fenstereditor für dieses Fenster.

Für eine freie Messung wählst du das Messwerkzeug und klickst nacheinander zwei Messpunkte an. Eckpunkte rasten ein; du kannst auch frei im Plan messen. Mit dem dritten Klick legst du die Maßlinie an der gewünschten Stelle ab. Die Linie bleibt auswählbar und lässt sich über das Löschsymbol entfernen.

Das Mausrad zoomt; bei gedrücktem Mausrad verschiebst du die Ansicht. Ansicht einpassen zeigt wieder den gesamten Plan. Schnappschuss speichert den aktuellen sichtbaren Ausschnitt als PNG mit transparentem Hintergrund.

Geschoss-Tabs und Dach-Tab

Ein Tonnendach erlaubt weder Dachfenster noch Gauben. Das gilt auch für ein eigenes Tonnendach eines Anbaus; die Dachaufbau-Auswahl und die Platzierung stehen dort nicht zur Verfügung.

Oben stehen Tabs für jedes Geschoss (EG, OG 1, OG 2 …) und zusätzlich ein Tab Dach. Die Art-Palette hängt vom Tab ab:

Tab verfügbare Arten
Geschoss (EG/OG) Fenster · Eckverglasung · Tür / Tor · Garagentor · Durchbruch
Dach Dachfenster · Pultdachgaube · Satteldachgaube · Walmdachgaube

Dach-Tab gesperrt

Bei der Dachform „Ohne Dach" steht der Dach-Tab nicht zur Verfügung. Bei einem Flachdach gibt es dort nur Dachfenster — Gauben brauchen eine geneigte Fläche.

Einstellungen werden gemerkt

Beim Setzen einer neuen Öffnung übernimmt PrintHaus je Art (Fenster / Tür / Tor) die Maße und Sprossen der zuletzt bearbeiteten Öffnung — auch über einen Geschosswechsel hinweg.

Öffnungen in einer Anbau-Wand

Hat dein Gebäude Anbauten, wähle das Erdgeschoss und die Öffnungsart. Die angeklickte Wand bestimmt, ob die Öffnung zum Hauptkörper oder zu einem Anbau gehört. Eine zusätzliche Auswahl des Körpers ist nicht nötig.

Beim Platzieren auf einer geeigneten Anbau-Wand zeigt die App den Anbau und die Wand an; beim Bearbeiten erscheint die Zuordnung ebenfalls.

  • Einzeln setzen: Art und Maße wählen, dann die gewünschte Anbau-Wand anklicken.
  • Mehrere Fenster gleichmäßig verteilen: Auf mehrere schalten, die Anzahl angeben, „Fassade wählen“ klicken und dann die Anbau-Wand anklicken.
  • Höhe: Brüstung + Höhe müssen unter der Oberkante der Wand an dieser Stelle bleiben — ein Anbau hat keine Geschossdecke, an der er sonst hängen würde. Das ist nicht überall die Traufhöhe: an der Giebelseite läuft die Wand bis unter den First und lässt mehr zu, an der Traufseite drückt die Dachunterseite sie etwas darunter. Passt die eingestellte Höhe nicht, wird sie automatisch verkleinert.
  • Abstand zu den Ecken: Zu jedem Wandende bleiben mindestens 0,15 m frei, dazu der Platz für das Eck-Wandband.

Fenster in der Trennwand

In der gemeinsamen Wand zum Nachbarn darf ein Fenster sitzen — aber erst oberhalb dessen Dachs. Die App weist darauf hin: „Trennwand: die Brüstung zählt hier ab OK Dach des Nachbarn und beginnt bei 0,10 m." Darunter wäre die Wand faktisch eine Innenwand.

Die Brüstung wird dort also ab dem Nachbardach gemessen, nicht ab dem Boden: steht das Nachbardach an dieser Stelle 4,71 m hoch, sitzt ein Fenster mit Brüstung 0,15 in Wahrheit bei 4,86 m. Das passiert von allein — du musst nichts dazurechnen.

Wenn der Export eine Öffnung ablehnt

Zwei Absagen betreffen ausschließlich Anbau-Öffnungen. Beide nennen den Anbau, die Wandnummer und die Zahlen aus deinem Modell, damit du siehst, wie weit es fehlt:

„Anbau 1, Wand 2: das Fenster steht über dem Nachbardach (OK 4,71 m) und ragt 0,91 m über die Wandoberkante (7,00 m). Höchstens 1,59 m Brüstung sind hier möglich (eingestellt: 2,50 m)."

: Das Fenster sitzt korrekt über dem Nachbardach, ist aber zusammen mit Brüstung und Höhe zu hoch für die Wand. Die Meldung nennt den größten Wert, der hier noch geht.

„Anbau 1, Wand 2: die Öffnung trifft dort keine Wand. In der Trennwand ist unterhalb des Nachbargebäudes kein Fenster möglich (dort ist es faktisch eine Innenwand) — höher setzen, oder Tür/Durchgang am Hauptbau anlegen."

: An dieser Stelle steht der Nachbar davor; die Wand gehört dort ihm. Setz das Fenster über dessen Dach, oder mach eine Tür bzw. einen Durchgang daraus — die gehören ohnehin dem Hauptbau und werden dort angelegt.

Fenster

Setzt du nur in eine Außenwand. In der Bedienoberfläche stellst du Maße und Brüstung metrisch in 5-cm-Schritten, imperial in ganzen Zoll ein.

Wert Bereich
Breite 0,5–10,0 m
Höhe 0,5–8,0 m
Brüstung ab 0 m
Sprossen vertikal 0–50
Sprossen horizontal 0–50

Die zulässige Sprossenzahl richtet sich nach der Fensterbreite beziehungsweise der tatsächlichen Fensterhöhe: Pro volle 0,20 m ist eine Sprosse möglich, höchstens 50 je Richtung.

  • Fensterbrett: Bei Fenstern mit Brüstung entsteht das Rahmenfensterbrett automatisch. Ein gewähltes Steinfensterbrett ersetzt es. Runde, ovale und halbrunde Fenster haben nur ihre umlaufende Rahmenkante, aber kein separates Brett. Bodentiefe Fenster erhalten kein Fensterbrett oder Brüstungsfeld.
  • Höhe bis Dach (Toggle): Unter einem geneigten Dach folgt der Sturz der Dachschräge mit dem geltenden Sturzabstand. Die Höhe bestimmt dann das Dach; das Höhenfeld bleibt sichtbar und ist deaktiviert.

Sturzabstand

Der Sollabstand der höchsten tatsächlichen Öffnungskontur zur örtlichen Decken- oder Dachunterseite beziehungsweise zum Wandkopf beträgt 10 cm. Die zulässige Höhe berücksichtigt auch Profilüberstände, Bodenhöhe und Druckmaßstab. Ein genutzter Abstandspuffer wird gesondert ausgewiesen und erlaubt keine Überschneidung. Ist das Geschoss zu niedrig, kann die gewählte Öffnungshöhe nicht übernommen werden.

Abstand zweier Öffnungen — waagerecht und senkrecht

Zwei Öffnungen in derselben Wand halten 0,15 m Abstand. Gerechnet wird das auf beiden Achsen: sie stehen sich nur im Weg, wenn sie sich sowohl entlang der Wand als auch in der Höhe näher kommen. Ein hoch sitzendes Giebelfenster darf deshalb genau über einer Tür stehen, solange zwischen Türsturz und Fensterbrüstung 0,15 m bleiben. Bei Eck- und Inneneckfenstern wird der Abstand zu normalen Öffnungen ebenfalls waagerecht und senkrecht an der Wand des jeweiligen Schenkels geprüft. Maßgeblich sind in der Vorschau und für jedes Druckziel die tatsächlich erzeugten Höhen einschließlich Schwellenanhebung und Begrenzung durch Dach oder Geschoss.

Fenstereditor und Vorschau

Wählst du ein vorhandenes Fenster im Grundriss oder in der Bauteilliste, erscheint seine tatsächliche Frontvorschau direkt unter Parameter. Darunter stehen Breite, Höhe und Brüstung ohne zusätzliche Klappe. Ein Klick auf das Vorschaubild öffnet den Fenstereditor für genau dieses Fenster.

Die 2D-Vorschau zeigt das Fenster freigestellt mit den gewählten Details. Rahmen und Sprossen behalten ihre tatsächlichen Proportionen; innere Profilkanten werden ausgeblendet. Links stehen Form, Maße, Sprossen und Läden, rechts die Details. Der Schlussstein wird nur mit Umrandung oder Ziersturz angeboten. Ein Brüstungsfeld beginnt mindestens 10 cm über einem vorhandenen Sockel.

Die normale 2D-Zeichnung wird bei Änderungen an Maßen oder Details lokal im Hintergrund berechnet. Bei einem neuen Fenster mit Höhe bis Dach unter einem Tonnendach zeigt der Editor vor dem Platzieren die Fensterform; die Dachkontur hängt von der gewählten Wandposition ab. Bei geeigneten platzierten Fenstern berechnet der Editor die Zeichnung lokal; in den übrigen Fällen erfolgt die native Berechnung über die API. Übernehmen ist erst verfügbar, wenn die aktuelle Zeichnung fertig ist. Verwerfen oder Escape verwirft den Entwurf auch während der Berechnung.

Sprossen lassen sich anklicken und ziehen; ihre Maßzahlen sind editierbar. Ein Rechtsklick hebt die Auswahl auf. Bei 0 Sprossen entsteht keine zusätzliche Teilung, auch nicht bei der Halbellipse. Ob Scheiben gedruckt werden, stellst du gemeinsam für Fenster und Türen unter Einstellungen → Drucker ein. Bewegliche oder feste Türblätter werden ebenfalls dort gewählt. Die Editoren verwenden diese Vorgaben automatisch.

Fenster-Tür-Kombination

Setze ein Fenster mit Brüstung und anschließend ein bodentiefes Fenster mit Brüstung 0 m an dieselbe Außenwand. Beide bleiben einzeln konfigurierbar. Wenn sich beim Platzieren die zugewandten Kanten berühren, wird die Kante grün und die Elemente verbinden sich ohne Wandstreifen. Dies ist die Ausnahme vom normalen 15-cm-Abstand.

Solange du das zweite Element weniger als 10 cm vom Kontakt wegziehst, bleibt die Verbindung. Ab 10 cm löst sie sich und rastet bei 15 cm freiem Abstand ein. Der gemeinsame Pfosten ist mindestens so breit wie der umlaufende Rahmen. Die Kombination wird als ein zusammenhängendes Druckbauteil exportiert; Rollläden und andere Einstellungen bleiben je Fenster getrennt regelbar.

Mehrere Fenster verteilen

Über der Zeichenfläche stehen zwei Schalter. Sie lassen sich kombinieren.

einzeln · mehrere — waagerecht. Du gibst die Anzahl an, PrintHaus rechnet den Abstand aus: die Fenster verteilen sich gleichmäßig über die Fassade, auch zu den Ecken hin. Gesetzt wird mit „Fassade wählen" und einem Klick auf die Wand.

einzeln · übereinander — senkrecht. Hier gibst du Anzahl und lichten Abstand selbst vor. Das unterste Fenster sitzt auf der Brüstung; jedes weitere liegt um Fensterhöhe plus Abstand darüber.

Wert Bereich
Anzahl übereinander 2 bis so viele, wie ins Geschoss passen
Lichter Abstand ab 0,15 m

Beide Schalter zusammen ergeben ein Raster: mehrere nebeneinander, jedes davon mehrfach übereinander.

Angeboten wird nur, was hineinpasst

Eine Reihe bleibt in ihrem Geschoss und läuft nicht durch die Decke. Die angebotene Anzahl berücksichtigt die tatsächlich verfügbare Höhe, die Brüstung, die Fensterhöhe, den gewählten lichten Zwischenraum und den verbleibenden Sturzabstand. Maßgeblich ist die aktuelle Höhenprüfung des konkreten Fensters.

Die Reihe gibt es für Fenster und Durchbrüche, in Wänden des Hauptbaus wie in Anbau-Wänden.

Bogenformen

Fenster und Türen sind nicht auf den rechteckigen Abschluss festgelegt. Neben Normal stehen drei Bogenformen zur Wahl:

Form Abschluss
Rundbogen Halbkreis über der vollen Breite
Segmentbogen flacher Kreisabschnitt
Gotisch Spitzbogen aus zwei Kreisbögen

Die Form gilt je Öffnung; Sprossen und Rahmenmaße übernehmen dabei die Maße der geraden Ausführung. Auch Durchbrüche tragen dieselben Bogenformen.

Eckverglasung (Eck- und Inneneckfenster)

Eine Eckverglasung verbindet zwei Fensterseiten an einer rechtwinkligen Außen- oder Innenecke. Wähle im Fenstereditor das Eckverglasungssymbol, konfiguriere beide Seiten und bestätige mit Übernehmen. Danach klickst du die geeignete Ecke im Plan an. Außen- und Innenecken haben unterschiedliche Symbole. Jede Seite A/B kann einen eigenen geraden Rollladen mit eigener Farbe und Schließung von 0 bis 100 % erhalten. Beide laufen mit ihren Führungen an den gemeinsamen Eckpfosten. Klappläden und Verdachungen stehen hier nicht zur Verfügung. Bei Eck- und Inneneckverglasungen steht kein Schlussstein zur Verfügung.

Wert Bereich
Länge A 0,5–10,0 m (ab der Innenecke)
Länge B 0,5–10,0 m (ab der Innenecke)
Höhe 0,5–10,0 m
Brüstung 5-cm-Schritte metrisch; 2-Zoll-Schritte imperial
Sprossen vertikal — Seite A / Seite B je 0–50
Sprossen horizontal 0–50

Diese Schrittweiten gelten auch für die Maßregler der beiden Schenkellängen und der Höhe. Die zulässigen Maße und die Brüstung hängen zusätzlich von den tatsächlichen Wandlängen, benachbarten Öffnungen und der verfügbaren Höhe unter Decke oder Dach ab. Ein Wechsel der Einheiten verändert vorhandene Maße nicht.

Für Eck- und Inneneckverglasungen richtet sich die zulässige Sprossenzahl nach der jeweiligen Schenkellänge A/B beziehungsweise der Fensterhöhe: Pro volle 0,20 m ist eine Sprosse möglich, höchstens 50 je Richtung.

Eine Verglasung je Ecke

Jede Ecke trägt höchstens eine Eck- bzw. Inneneckverglasung. Eine zweite auf derselben Ecke lehnt PrintHaus ab.

Tür / Tor

Eine Tür setzt du an eine Außen- oder Innenwand — welche Wand du anklickst, entscheidet, ob es eine Außen- oder Innentür wird. Über Ausführung wählst du einflüglig oder doppelflüglig (ab 1,20 m Breite). Maße im 5-cm-Raster.

Tür Breite Höhe
Außentür, einflüglig 0,70–3,0 m 1,3–6,0 m
Außentür, doppelflüglig 1,2–10,0 m 1,3–8,0 m
Innentür, einflüglig 0,5–2,5 m 1,3–5,0 m
Innentür, doppelflüglig 1,2–5,0 m 1,3–5,0 m
  • Höhere Schwelle (Toggle, nur Außentür): setzt die Tür auf Podest- bzw. Laderampenhöhe. Schwellenhöhe 0–3 m im 5-cm-Raster.

Einzelne Öffnungsdetails

Im jeweiligen Editor lassen sich für Außentüren, Garagentore und äußere Durchgänge eigene Öffnungsdetails einstellen. Sie gelten für diese Öffnung unabhängig von der globalen Fassadenauswahl. Wählbar sind eine unten offene Umrahmung, ein zur Kontur passender Ziersturz, ein Schlussstein mit Umrahmung oder Ziersturz sowie gerade, dreieckige oder gebogene Verdachungen. Schlussstein und Verdachung schließen sich aus. Ein Ziersturz steht bei Türen, Toren und Durchgängen nur mit Segmentbogen zur Verfügung.

Türen, Tore und Durchgänge erhalten weder Steinfensterbrett noch Brüstungsfeld. Die Umrahmung bleibt auch bei erhöhter Schwelle unten offen. Innentüren und innere Durchgänge erhalten keine Fassadendetails; in einem aktiven Fachwerkabschnitt entfallen die steinernen Öffnungsdetails. Die Details werden mit Übernehmen gespeichert; Verwerfen erhält den bisherigen Stand. Die 2D-Vorschau aktualisiert sich lokal beim Bearbeiten.

Garagentor

Ein eigenes Tor, nur an Außenwänden und nur im Erdgeschoss. Maße im 5-cm-Raster, keine Unterarten.

Wert Bereich
Breite 2,0–6,0 m
Höhe 1,5–5,0 m

Durchbruch

Eine Öffnung ohne Türblatt oder Füllung, an Außen- und Innenwänden. Maße im 5-cm-Raster. An äußeren Durchgängen kann eine dekorative Umrahmung gewählt werden; sie ist kein Einsetzrahmen.

Wert Bereich
Breite 0,5–15,0 m
Höhe 0,5–10,0 m

Dachfenster

Im Dach-Tab: „setzen" klicken und frei auf eine geneigte Dachfläche setzen — Neigung und Richtung übernimmt das Fenster automatisch aus der Dachfläche. Maße im 5-cm-Raster.

Wert Bereich
Breite 0,8–10,0 m
Höhe 1,0–10,0 m
Senkrechte Pfosten 0–24
Waagerechte Pfosten 0–24

Doppelte Sprossendicke. Mindestens 40 cm Achsabstand, auch zum Rahmen. Teilung ab 80 cm Breite beziehungsweise Höhe.

Dachfenster haben kein separates Fensterbrett und keine Fassadendetails. Ihr Rahmen folgt der Dachfläche; die Fassadendetailauswahl gilt nicht für diesen geneigten Rahmen.

Mindestabstand

Ein Dachfenster hält 15 cm Abstand zu Wandkanten, Dachkanten und anderen Dachfenstern.

Gauben (Pult / Sattel / Walm)

Bei der KI-Modellierung sollen Gaubenfronten möglichst tief zur Traufe liegen, sofern Vorlage oder ausdrücklicher Auftrag keine höhere Lage verlangen. dormer_placement liefert mit gaube_index unter downhill_reference den untersten Bereichspunkt bei gleicher seitlicher Lage und horizontale Abstände in Metern. Die untere Teilflächenkante kann auch ein Dachknick sein. Nachbarn und Frontschmuck sind am vorgeschlagenen Punkt noch zu prüfen; danach die Vorschau mit der Vorlage vergleichen. Gespeicherte Gauben werden nicht automatisch verschoben.

Drei Gaubenarten im Dach-Tab — Pultdachgaube, Satteldachgaube, Walmdachgaube. Platzierung per Klick auf eine geneigte Dachfläche (der Klickpunkt ist die Mitte der Gauben-Vorderkante).

Wert Bereich
Fensterbreite 0,5–10,0 m
Fensterhöhe 0,5–8,0 m
Sprossen vertikal / horizontal je 0–15
  • Gaubendach-Neigung: nur bei der Pultdachgaube einstellbar, in 0,5°-Schritten, höchstens halb so steil wie das Hauptdach. Bei Sattel- und Walmdachgaube übernimmt die Gaube automatisch die Dachneigung.

Die Frontfenster von Pult-, Sattel- und Walmgauben erhalten eigene Details je Gaube. Zur Auswahl gehören Umrahmung oder Ziersturz, Schlussstein sowie gerade, dreieckige oder gebogene Verdachung. Ein Detail ist nur verfügbar, wenn es vollständig in die tatsächliche Frontfläche zwischen Dachkante und Wangen passt. Gesperrte Auswahlen erklären den fehlenden Platz. Der Schlussstein benötigt eine passende Umrahmung oder einen Ziersturz und schließt eine Verdachung aus. Verdachungen halten mindestens 10 cm Abstand zu den Wangen. Für das Relief stehen −0,5, 0,5 und 1 mm am Druckmodell zur Verfügung.

Die Sattelgaube hat über dem Fenster zusätzlich ihre Giebelfläche; dort können höhere Details und Kombinationen passen. Bei Pult- und Walmgauben begrenzt die niedrigere obere Frontreserve die Auswahl. Die umlaufende Umrahmung ist am bestehenden unteren Dachanschluss wegen Platzmangels gesperrt. Fensterbrett und Brüstungsfeld sind ausgeschlossen. Die Fensterposition wird nicht verschoben, um ein Detail passend zu machen; Änderungen an Größe oder Position müssen auch mit den gespeicherten Details passen.

Verwandte Seiten

Fachbegriffe wie Traufe, First und Ortgang findest du im Glossar. Wie es weitergeht, steht unter Export.

Tonnengaube und Eingangspodest

Die Dachfläche einer halbrunden oder segmentbogenförmigen Tonnengaube bleibt glatt wie eine Verblechung und übernimmt keine Hauptdachtextur. Ein Eingangspodest kann seitlich bis zur hintersten Ecke des zusammenhängenden geraden Wandverlaufs reichen; eine feste Grenze von 5 m je Seite gilt nicht.

Die Podestform bietet Ohne Podest, Rechteckig und Halbrund. Danach folgen Achsabstände, Tiefe, Stufen, Oberfläche und die getrennten Geländerseiten mit beschrifteten Icons. Bestehende Wandkontakt- und Mindestabstände bleiben wirksam. Maximal 4 m Tiefe und je 10 m links/rechts ab Türmittelachse; halbrund höchstens 8 m breit.

In der gebogenen Giebelfläche sind Fenster und Türen möglich. Über der vollständigen Öffnung bleiben 20 cm Abstand zur Dachunterseite. Fenster mit „Höhe bis Dach“ folgen dem Tonnenbogen.

Frei gesetzter Dachschornstein

Wähle im Reiter Öffnungen die Ebene Dach und das Schornstein-Symbol neben Dachfenster und Gauben. Klicke auf die Dachfläche, um einen Schornstein zu setzen. Ziehe den markierten Schornstein zum Verschieben; Länge, Breite und Höhe über Dach lassen sich im Parameterbereich ändern. Der Schornstein beginnt am tatsächlichen Dachanschluss und besitzt keinen Schaft durch die unteren Geschosse. Das gilt bei Vollbau und Hüllfläche für BM, HM und MM. Wandschornsteine im Bereich Aus- und Einbauten behalten ihren bisherigen Geschossbezug.

Kellerfenster und Gründung

Aktiviere die Gründung und wähle in Schritt 5 die eigene Ebene Gründung. Fenster lassen sich an deren Außenwänden setzen, ziehen und im vorhandenen Fenstereditor bearbeiten. Die Fensterhöhe beginnt bei 0,30 m. Der tatsächliche Ausschnitt einschließlich Profil benötigt mindestens 0,10 m Abstand zur Gründungsunterkante und 0,10 m zur Unterseite der Bodenplatte darüber. Die Brüstung wird ab Gründungsunterkante gemessen; Profilüberstände können die verfügbare Höhe weiter begrenzen. Ein zusätzliches Geschoss oder eine negative Brüstung normaler Fenster ist dafür nicht erforderlich. Im MM werden nur die Kellerfenster samt Scheiben immer mit dem Körper verschmolzen; die Glaswahl gewöhnlicher Fenster bleibt erhalten. In BM/HM gilt die gewählte Fensterfüllung. Die KI fragt aktiv nach einer Gründung und danach nach gewünschten Kellerfenstern, Maßen und Details. Im Modell stehen sie unter gruendungsfenster; die Schnittstelle liefert die tatsächlichen Konturen unter foundation.contours.