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Export-Formate (3MF · STL · STEP)

Beim Export entscheidest du, in welchem Dateiformat dein Modell aus der App kommt. Es gibt drei — jedes ist für einen anderen Zweck gedacht. Du lädst immer ein ZIP-Archiv herunter, in dem die Bauteile nach Sorte (Außenwände, Dach, Fenster …) getrennt liegen.

Überblick

Im Export erscheinen nur Slicer, die den gewählten Drucker unterstützen. 3MF neutral und STL-Export stehen zusätzlich bereit. Bei manuellem Bauraum stehen diese beiden Formate zur Wahl. Düse und Schichthöhe werden weiterhin beim jeweiligen Slicer eingestellt.

3MF neutral enthält benannte Bauteile, Millimeter als Einheit und die vorgesehene Drucklage, je Druckplatte in einer Datei. Es enthält keine Slicerprofile oder Filamentzuweisungen. Wähle Drucker und Material in deinem Slicer und übertrage die Einstellungen aus PrintHaus-3MF.md im ZIP; besondere Supportvorgaben werden nicht automatisch übernommen.

3MF — für die drei Druckprogramme

Wählst du eines der drei Programme, bekommst du 3MF-Projektdateien. Wie sie aufgebaut sind, hängt davon ab, ob PrintHaus für dein Gerät eine eigene Druckvorlage mitbringt:

Gerät Was in der 3MF steckt
Die 14 Bambu-Lab-Maschinen (in Bambu Studio) Ein vollständiges Druckprojekt mit allen Druckparametern. Braucht eine Bauteil-Sorte mehrere Platten, liegen sie als Multi-Plate in einer Datei.
Alle übrigen Geräte in Bambu Studio, OrcaSlicer und PrusaSlicer Geometrie, PrintHaus-Druckeinstellungen und drei Maße deines Geräts (Bettmaß, Bauhöhe, Düsendurchmesser), je Druckplatte eine Datei (…_Platte_01.3mf, …_Platte_02.3mf …). G-Code und Profilbezeichnung deines Druckers sind nicht enthalten.
  • Mehrfarbig — nur bei den 14 Bambu-Lab-Maschinen. Dort kommen Bauteile mit zwei Farben (z. B. Bodenplatte oder Dach mit abgesetzter Deckschicht) als echtes Mehrfarb-Objekt mit genau einem Filamentwechsel. Für alle übrigen Geräte ist die Datei einfarbig.
  • Düse und Schichthöhe wählst du im Export-Schritt mit; sie stehen in der Datei — siehe Drucker.

Erst den Drucker einstellen, dann die Datei öffnen

Außer bei den 14 Bambu-Lab-Maschinen enthält die Datei weder den G-Code noch die Profilbezeichnung deines Druckers. Stelle in deinem Programm zuerst deinen Drucker ein und öffne dann die 3MF — sonst fehlen dem Druck die Start- und Endsequenzen deines Geräts.

STL — für jedes andere Programm

STL-Export liefert nach Bauteilart und Druckplatte gruppierte Netze in mm. Verwendet wird der Bauraum aus Einstellungen. Beim BM ist die reguläre Bauteilteilung möglich, beim MM bleibt jedes Bauteil ungeteilt.

  • Eine STL je Sorte. Alle Teile einer Sorte werden passend auf dein Bett angeordnet und in eine STL gelegt. Passt eine Sorte nicht auf eine Platte, wird sie auf mehrere Dateien (_Platte_01.stl, _Platte_02.stl …) verteilt.

STEP — CAD-Format

STEP ist ein CAD-Austauschformat für Programme wie Fusion, FreeCAD oder SolidWorks — kein Druckformat. Ist STEP für dein Konto freigeschaltet, legt PrintHaus die STEP-Dateien automatisch mit ins Export-ZIP — einen eigenen Schalter dafür gibt es nicht:

  • Eine Zusammenbau-Datei — das ganze Haus an seiner echten Position.
  • Eine Bauteilübersicht — alle Teile flach nebeneinander aufgereiht.

Beide sind auf deinen gewählten Maßstab skaliert.

Kostenpflichtiges Add-on

STEP ist ein Add-on, das für deinen Account freigeschaltet sein muss. Ohne Freischaltung liegen im Export einfach keine STEP-Dateien im ZIP (ohne Fehlermeldung).

In jedem Export-ZIP

Egal welches Format — im ZIP liegen zusätzlich:

  • model.json — deine komplette Konfiguration. Über „Projekt laden" stellst du daraus dein Haus jederzeit vollständig wieder her (inklusive Farben).
  • eingaben.md — deine Einstellungen als lesbare Liste.
  • Eine Ansicht deines Modells als Bild.

Ab 1:100 wird automatisch als Monolithmodell (MM) exportiert. Von 1:10 bis 1:99 ist das Bauteilmodell (BM) voreingestellt; über Monolithmodell kannst du MM wählen, wenn alle ungeteilten Druckteile passen. Geprüft werden die tatsächlichen Teile in Drucklage, einschließlich Länge, Breite, Höhe und benötigtem Rand. MM-Teile werden niemals geteilt. Passt auch nur ein Teil nicht, wird der Export mit Fehlermeldung abgelehnt. Nach Änderungen ist die Prüfung erneut nötig; auch beim Download wird geprüft.